osteopathie
Anwendungsgebiete
Der Schädel (Cranium), die Wirbelsäule und das Kreuzbein (Sacrum) bilden mit den Hirn- und Rückenmarkshäuten eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert.

Dieser Rhythmus ist wie die Bewegung des Blutes und die Atmung am ganzen Körper, insbesondere an den Schädelknochen und am Kreuzbein spürbar.

Während einer Craniosacralbehandlung nimmt der Therapeut durch seine Hände Kontakt mit den Pulsationen und den feinen inneren Bewegungen der Körpergewebe auf.

Dadurch kommt es zur Spannungslösung und Selbstregulierung als Ausgangspunkt für eine ganzheitliche Heilung.

So steht die Craniosacraltherapie für die Wiederherstellung eines gesunden Gleichgewichts im Körper.

Die Ursachen für ein Ungleichgewicht liegen vor allem in körperlichem oder psychischem Stress, in Krankheit oder Verletzung.


Geschichte

Andrew Taylor Still begründete Ende des 19. Jahrhunderts die Osteopathie. Das Ziel der osteopathischen Behandlungen ist es, einen Bewegungsverlust des Gewebes wieder in Beweglichkeit zu verwandeln.


Die Osteopathie hat drei Pfeiler:

erstens die klassische Osteopathie mit der Arbeit an Knochen, Gelenken, Muskeln und Bindegewebe,

zweitens die viszerale Osteopathie, die Behandlung der Organe und

drittens die Craniosacrale Osteopathie, 1900 bis 1954 vom amerikanischen Osteopathen William Garner Sutherland entwickelt und anderen Osteopathen verfeinert.


Behandlung

Bei der ersten Kontaktaufnahme ist es mir wichtig, von Ihnen zu erfahren, was Sie durch unsere Zusammenarbeit erreichen möchten.

Wenn Sie das erste Mal zu mir kommen, beginnt unser Kennenlernen mit einem ausführlichen Gespräch zu Ihrem Anliegen, Ihren aktuellen Beschwerden und dem Behandlungsziel. Hierbei können auch Dinge einen Rolle spielen, die auf den ersten Blick nicht mit Ihrem Beschwerdebild in Zusammenhang stehen. So ist es möglich, dass Verletzungen und Erkrankungen, die schon viele Jahre zurück liegen, einen störenden Einfluss auf das Körpergleichgewicht haben.

Die grundlegende Haltung in der craniosacralen Arbeit ist Empathie, Wertschätzung und Achtung des Menschen.

Die Behandlungen finden in der Regel im Liegen in bequemer Kleidung statt und dauern 45 bis 60 Minuten. Alternativ können sie in Abhängigkeit von Ihren Beschwerden auch im Sitzen oder in der Bewegung durchgeführt werden.

Meine Behandlungen beginnen mit einer sanften Berührung an den Füßen. Dann arbeite ich entweder symptomorientiert oder überlasse den weiteren Behandlungsablauf den Signalen Ihres Körper.

Alle Berührungen erfolgen behutsam und respektvoll und sind darauf ausgerichtet, gesundheitliche Störungen selbstregulierend aufzulösen und die Selbstheilungskräfte im Körper zu stärken.

Kinderbehandlungen finden häufig am Boden auf einer weichen Matte statt. Bei Kinderbehandlungen ist ein kurzes Vorbehandeln der Eltern üblich.

Für den Behandlungserfolg ist es günstig, wenn Sie im Anschluss etwas Ruhezeit für sich einplanen und am Behandlungstag auf schwere körperliche Belastung oder voraussehbare Stresssituationen verzichten.

Mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr am Tag der Behandlung und am Folgetag (stilles Wasser, Tee) unterstützen Sie das Ausschwemmen von Stoffwechselschlacken, die durch die osteopathische Behandlung mobilisiert wurden.

Der Abstand zwischen zwei Behandlungen beträgt je nach Beschwerdebild und Anliegen ein bis vier Wochen. Auch längere Intervalle sind möglich, wenn der Körper zwischen den Behandlungen ausreichend Zeit zur Integration der neuen Balance benötigt.


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